Die Terrasse

Unsere Terrasse pflasterte ich ursprünglich mit Feldsteinen (Katzenköpfen). Als aber unsere Kinder, wenn sie gerade das Laufen lernten, ständig auf der unebenen Oberfläche stolperten und hin fielen, entschloss ich mich schweren Herzens, stattdessen praktische, aber hässliche Betonplatten zu verlegen.

Zum Phloxgarten hin baute ich einen hohen halb offenen Holzzaun, in den ich ovale „Sichtfenster“ einließ. Durch diese Öffnungen hatten wir zum Einen den Blick auf die Beete des Phloxgartens, fühlten uns aber gleichzeitig auch vor Blicken geschützt.

Ein Grillkamin aus dem Baumarkt wurde zwischen Holzwand und Terrasse gesetzt, der jedoch inzwischen überflüssig wurde und bei der geplanten Umgestaltung der Terrasse abgerissen wird.

An den Zaun pflanzte ich zur Terrassenseite hin die hochwüchsige Rose „Constance Spry“ und mehrere Exemplare meiner Lieblingsclematis „Josephine“. Bereits nach zwei Jahren erfreute sie uns mit über 60 Blüten und sie blüht nun schon seit Jahren zuverlässig und reichlich.

Als ich den Zaun errichtete, war die Sicht zum Nachbargrundstück noch frei, doch heute ist der Garten so eingewachsen, dass ein Holzwand nicht mehr nötig wäre. Ich hege bereits Umgestaltungspläne für die Terrasse, die ich aber erst umsetzen kann, wenn ein Teil der Hauswand, an die die Terrasse grenzt, mit alten Ziegelsteinen verklinkert ist.

Dann werden wir auch einen neuen Bodenbelag verlegen.

Die zweite Mauer, die die Terrasse begrenzt, wurde schon verklinkert und gleichzeitig verschönert, indem wir einen Brunnen und eine umauerte Pflanzeinfassung anfügten.

In Letztere setzte ich die Kletterrose „Compassion“, die bereits das Dach erobert hat und einen teerosenähnlichen Duft verströmt. Die blaue Clematis Marie Louise Jensen windet sich durch die Rose mit ihren apricotfarbenen Blüten.

An der Wand zum Kastanienplatz hin klettert die Austinrose „Constance Spry“, eine kräftige, ausladende Strauchrose , die nach Myrrhe duftet und mit rosafarbenen starkgefüllten Blüten überzogen ist. Sie unterpflanzte ich mit der mittelhohen Strauchrose „Boule de Neige“ , die – wie der Name schon sagt- weiß blüht und ebenfalls einen starken Duft verströmt.

Auf der gegenüber liegenden Seite der Treppe zum Kastanienplatz blicken wir auf die Rückseite des Wasserbeckens.

Auch sie wurde inzwischen von dem wilden Wein erobert, aus dem ebenfalls ein Löwenkopf schaut. Vor der Mauer flankierten zwei Laternen ursprünglich ein Tischchen , das z.Zt. einem Grill weichen musste.

An der Mauer führt ein weiterer kleiner Weg , der von einer großen Zierpflaume überragt wird,unter der Ligusterhecke hindurch zum Phloxgartengarten.

Einen weiteren Zugang dorthin findet man, wenn man die Terrasse zwischen dem Haus und der Holzwand durch einen Rosenbogen verlässt .

Den Zugang dekorierte ich mit einer alten Tür , einem Stuhl und Tofpflanzen.

Geradeaus gelangt man zum Brunnen und dem Obstspaliergang, wendet man sich nach links am Haus entlang, kommt man wieder zum Ausgang.