Der Rosengarten

Nachdem wir uns nach den ersten Renovierungsarbeiten etwas etabliert hatten, beschloss ich, vor dem gartenseitigen Giebel einen typischen Bauerngarten anzulegen. Ich stach ein Quadrat der Wiese ab, umpflanzte es mit einer Ligusterhecke und legte ein Wegkreuz an, so dass vier kleine quadratische Beete entstanden. Diese bepflanzte ich mit Gemüse und Blumen. So entstand der erste Gartenraum.

Nach etwa zehn Jahren beschloss ich dann, einen neuen Gemüsegarten anzulegen und den Bauerngarten in einen Rosengarten umzuwandeln.

Die Ligusterhecke war an den Wegenden geöffnet, um in jede Richtung den restlichen Garten betreten zu können. Inzwischen war die Hecke so hoch, dass es sich anbot, die oberen Zweigen zusammenzuführen und somit Durchgänge zu schaffen. 2016 ließ ich dann die Hecke in eine Wellenform schneiden.

Die Ausgänge führen zum Birkenwäldchen, zum Haus, zum Pavillon und schließlich in Richtung Zentralgarten und Obstbaumsparlier.

Vier Rosenbögen überspannten nun die Wege und wurden mit Kletterrosen, wie z.B. Veichenblau, New Dawn, Constance Sprye und diversen Clematissorten bepflanzt.

Die Beete behielten Ihre Einfassung aus Buchs aus dem Bauerngarten und füllten sich mit der Rose Bonica, Storchschnabel „Rozanne“, weißen Fingerhüten, Phlox, Hortensien und Waldspiere. So ergibt sich eine weiß -, blau- und rosafarben Palette.